Was bringt es, wenn man Räucherstäbchen anzündet?

Was bringt es, wenn man Räucherstäbchen anzündet?

Es bringt Beruhigung. Es stimuliert das olfaktorische Zentrum. Das Gehirn wird selektiv stimuliert und in einen empfänglichen Zustand versetzt. Das heißt, sie helfen während einer äußeren Beruhigung Teile des Gehirns aktiv zu halten.

Das ist so ein Bild, in dem leuchten manche Teile des Gehirns. Das ist das untere Frontalhirn, das ist auch irgendwas in der Nähe des Scheitels und noch ein paar Areale, die an der Unterseite liegen, irgendwo in der Nähe des Rachenraums. Also sie stimulieren die Wahrnehmung selektiv. Da ist so eine Verbindung zwischen dem Riechen und einer Art außersinnlicher Wahrnehmung.

(Foto: Ramakrishnan Nataraj)

Also macht das schon Sinn, dass spirituelle arbeitende Menschen gern Räucherstäbchen verwenden?

Sie helfen bei der Öffnung, ja. Und auch bei der Nutzung eines unterschätzen Sinnesorgans. Das erinnert mich an die größte Gruppe an Genen in unserem Genom, das sind eigentlich Geruchsrezeptoren. Extrem vielfältige chemische Sensoren. Und der Eindruck ist, dass dieser Teil der Sinneswahrnehmung und dem Teil des Gehirns, das damit verbunden ist, ein vielfältiger Kanal ist.

Auf jeden Fall ist eine vielfältige Modulation des Gehirns möglich auf diese Art. Und zwar eine sehr unmittelbare. Also man kann quasi Bewusstseinszustände induzieren über den Geruch.

(Übermittelt von: Nepomuk)

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