Warum bekommen manche Menschen Heuschnupfen und andere nicht?

Warum bekommen manche Menschen Heuschnupfen und andere nicht?

Das Bild ist eine grüne Bohne. Eine Schote und eine grüne Bohne drin. Eine Fisole, kann man sagen.

Ok, was bedeutet das?

Die Schale, die äußere Hülle, ist ganz hart, die Bohne drinnen weich und unreif. Diese äußere Hülle, die repräsentiert die Schleimhaut oder den Kontakt nach außen. Die kleinen Bohne, die repräsentieren Kinder oder das Heranwachsen oder auch Kinder an sich. Vermehrung.

Ok, aber was heißt das bezogen auf den Heuschnupfen?

Es geht um Heuschnupfen allgemein?

Ja.

Was heißt das Bild? Das hat was… das geht zurück auf eine ungünstige Prägung des Immunsystems, eine Störung der Schleimhaut.

Ok, das ist der Grund, warum manche Menschen Heuschnupfen haben?

Das ist die Ursache des Heuschnupfens. Warum es manche Menschen nicht haben, das hat mit den kleinen Bohnen zu tun. Das ist ein Problem mit dem Kinderkriegen, mit der Fortpflanzung eigentlich.

(Foto: Jonas Weckschmied)

Also eine gewisse Ablehnung der kleinen Bohnen. Aus diesem Nicht-Wunsch, Bohnen zu bekommen, entsteht eine Abneigung gegen die Grassamen oder die Graspollen.

Moment! Wer hat da die Abneigung? Der Mensch, der die Heuschnupfen-Allergie hat?

Ja.

Hat eine Abneigung gegen seine Fortpflanzung?

Ja.

Dass er Kinder kriegen kann?

Ja, oder auch Fortpflanzung allgemein.

Moment. Ich fass’ das kurz zusammen: Menschen, die an Heuschnupfen leiden, haben eine Problem mit Fortpflanzung?

Ja. Speziell dem männlichen Aspekt davon. Das hat eine ähnlich invasive Art.

Was?

Der Pollen und die männliche Sexualität. Ähnlich aufdringlich, eindringlich, wie man es sehen möchte. Der Körper wehrt sich gegen diese… Penetration der Oberfläche. Als wären die Pollen Spermien sozusagen.

Ich versteh’ die Ähnlichkeit der Bilder… Das versteh’ ich. Aber, das klingt schon ein bisschen abgefahren… Ok, was könnten Betroffene dagegen tun?

Die ursächlichste Auseinadnersetzung ist die mit dem Vater. Die Allergie ist eine Versinnbildlichung der Mann-Frau-Konflikte in der westlichen Welt. Oder in den Teilen der Welt, in denen das ein Thema ist. Haben auch was mit dem Gefühl der Auslieferung zu tun, der Unterdrückung, der männlichen Dominanz. Dem allgemeinen Widerstand, der viele Prozesse heute charakterisiert.

Provokante Aussage jetzt von mir: Da müsste ja jede Feministin Heuschnupfen haben!

Nicht unbedingt. Die lassen die Wut zumindest raus. Das ist nicht anders bei Männern. Bei Männern ist es eher die Verunsicherung durch mangelnde Leitfigur.

(Foto: mvp/Unsplash)

Aber es geht um den unterdrückten Anteil?

Es geht um den unterdrückten, unerwünschten Anteil, ja. Es geht eigentlich um ein Bild von männlicher Sexualität.

Ok, also noch mal zurück: Wie gehe ich als Betroffene/r vor? Was kann ich tun?

Im Kern beider Thematiken sowohl der weibliche als der männlichen ist die Hilflosigkeit.

Bei Männern ist der Prozess das Entdecken der eigenen Sexualität. Sehr günstig, wenn das von einer Frau unterstützt werden kann.

Bei Frauen ist es dieses ewige Gefühl der Unterdrückung, das zu dem Problem führt.

Und was kann sie tun?

Sich nicht unterdrückt fühlen. Auseinandersetzen mit den Ursachen. Aber im Endeffekt ist die Lösung im Nicht-Unterdrückt-Fühlen.

(Übermittelt von: Nepomuk)

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