Vom richtigen Wunsch

Es gibt diesen alten Wahrsatz „sei vorsichtig was Du Dir wünscht, es könnte in Erfüllung gehen„. Das ist natürlich ironisch gemeint. Und trotzdem steckt viel Wahrheit darin. Wie oft kann es vorkommen einen Wunsch zu erreichen und dann herauszufinden, dass das überhaupt nicht passt? In einer Arbeitssituation, Beziehung, Wohnort, was auch immer. Aber warum ist das so?

Wie wir aus unserer Arbeit mit den Spirits gelernt haben, und ich denke es lässt sich auch teilweise in der Psychologie und einigen größeren Weltreligionen so finden, ist die Natür der Realität nicht was sie scheint. Oder zumindest ist sie formbar, flexibel, und in mancher Hinsicht das was wir darin sehen. Einerseits also, die Welt ist nicht wie sie ist, sondern wie wir sie sehen. Das ist vielleicht was der Buddhismus mit den Illusionen der Welt meint. Andererseits entsteht die Welt aus unserem gemeinsamen Bewusstsein. Das kann man rein materiell sehen, was wir zusammen tun wird eben Realität. Wenn ich mein auto auftanke unterstütze ich irgendwo eine Bohrinsel. Wenn ich einen Brief schreibe haben dutzende Menschen an den Vorbereitungen geholfen, etwa indem sie Papier und Tinte hergestellt haben. Wenn wir den spirits glauben Existieren aber sowieso alle Möglichen Realitäten gleichzeitig. Alles was sein kann existiert. Das geht also deutlich weiter als Kooperation zwischen Menschen oder persönliche Sicht der Dinge, also subjektive Wahrnehmung der Realität.

Photo by Milan Popovic on Unsplash

Das kann Druck rausnehmen aus dem „etwas erreichen müssen“. Denn in irgendeiner Variante Deiner selbst ist es realisiert. Aber es bedeutet noch mehr. Das Bewusstsein führt Durch das unendliche Meer an Möglichkeiten, die nebeneinaderstehen wie ein unendlich verästelnder Baum. Vielleicht wie ein Fraktal?

Ich vermute, dass die Ursache warum Katy und ich für Neville Goddard’s Werk (speziell das Gesetz der Annahme; GDA) so offen sind ist der Umstand, dass es eine Art Wegweiser oder eher bewusste Fortbewegungsform in diesem Raum der Möglichkeiten darstellt. Eine Möglichkeit einen bestimmten Zustand Anzunehmen, indem man ihn erfühlt uns sensorisch erfasst noch bevor das Aussen nachgezogen hat. Aus Buddhistischer Sicht ist das vielleicht nicht wünschenswert (weil es auf die Illusionen der Welt eingeht). Ich persönlich glaube aber, dass es sich da um ein Missverständnis handelt. Denn es gibt alle diese Illusionen sowieso. Und sie bleiben auf eine Weise illusionen. Wenn wir aber schon in einer davon leben, warum sie nicht unserem inneren Bild anpassen? Oder anders gesagt, eine davon wählen. Denn es geht eigentlich nicht um die Illusion, sondern einen persönlichen Ausdruck darin zu finden.

Und hier wird es etwas haarig. Denn welches Bild sollte das sein? Nicht jeder Wunsch ist gut zu erfüllen. Nicht jeder entspricht dem innersten Selbst wirklich. Einen Wunsch zu erfüllen der aus Angst geboren ist schafft zwar eine Realität, wird aber die Asynchronizität mit dem inneren Selbst nicht aufheben. Aber genau das sollte der Sinn der GDA sein, das innere Selbst in die Realität zu holen. Das sollte besonders leicht gehen, aber andere Realitäten existieren auch, weil das Bewusstsein viele Wege gehen kann. Und wir üblicherweise vollgeräumt sind mit unnötigen Glaubenssätzen.

Deswegen ist der richtige Wunsch wichtig. Er wird leichter Realität, und er entspricht dem innersten selbst am Besten. Damit realisiert er Dein Wesen und den bevorzugten Ausdruck Deiner Seele. Aus diesem Weg heraus ist es dann wieder gut in der buddhistischen Betrachtung und Reflektion zu verweilen. Manche von uns erkennen ihre tiefe Natur leichter als andere. Aber oft hilft es andere zu fragen. Ich selber mache sowetwas mit dem Fahrzeuglesen (eine schamanische Technik). Katy kann das auch, verwendet bevorzugt aber ihre eigenen Techniken für solche Beratungen. Man kann natürlich auch die Spirits fragen, sie werden einem mitteilen was gerade gut ist gehört zu werden. Jedenfalls, wenn Du Dir bei Deinen Wünschen unsicher bist, frag einen empathischen Berater. Unsere größten blinden Flecken haben wir üblicherweise bei uns selbst. Und was immer die Widerstände vor dem Erreichen dieser Realität sein mögen sein mögen, es ist schön das innerste Selbst zu realisieren. So schön wie es nur sein kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.