Paarmeditation für den Kontakt mit Dir selbst und mit dem Anderen

Heute haben wir bei unserem Channeling unter anderem über Paarprobleme gesprochen. Nach der Beantwortung einiger Fragen hat uns unser heutiger geistiger Begleiter den zweiten Teil eines Rituals oder einer Meditation übergeben. Dabei geht es zwar auch um eine Möglichkeit Paarproblemen zu begegnen, aber eigentlich allgemeiner darum einem Gegenüber zu begegnen.

Die folgende Übung ist also auch als Paarübung zwischen andersartig verbundenen Menschen geeignet und dient grundsätzlich zuerst der persönlichen Entwicklung und dann der Entwicklung der Beziehung über das Wahrnehmen des anderen.

Die eigentliche Frage dabei war:

Wollt ihr uns schon ein weiteres Ritual für den Kontakt mit der geistigen Welt im Alltag verraten? Wie wird dieses Ritual genannt?

Küssendes Pärchen
Bild von John Schnobrich

Antwort: “Spieglein, Spieglein, in dem ich mich erkannt

Es beginnt mit dem Leer-Werden. Es gibt verschiedene Pfade Probiere es mit einer meditativen Haltung auf dem Boden. Singe: “Dddddddiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii” (Anmerkung: ein hoher Ton der in der Stirn zu spüren ist), um den Kopf zu leeren. Alle deine Chakren alignen sich. Es geht aber um die Ruhe und Leere in deinem System. Das ist keine Gedankenübung. Das ist keine Visualisierung. Aber es ist eine Wahrnehmungsübung deines Körpers.

Du spürst die Leere deiner Chakren. Ihre Ruhe. Du spürst deine Midline. Die Verbindung deiner Chakren zwischen dem Beckenboden und dem Scheitel. Du spürst, wie du mit dem Becken auf dem Boden sitzt. Du spürst diesen Kanal zwischen deinem Becken und deinem Scheitel. Er ist transparent und leer. So wie du ein leeres Gefäß bist. Du spürst deinen Energiekörper, der dich durchdringt und umgibt. Du spürst dein Feld. Das die Form deines Körpers erweitert. Du siehst das Leuchten deines dritten Auges. Du siehst all deine Chakren rotieren in diesem großen Energiekörper. Du bist wie ein dichter weißer Nebel, der sich ausbreitet. Und darin rotieren deine Chakren. Du spürst die Weichheit, die diesen Körper ausmacht.

Zwillinge
Bild von Jess Foami

Und da ist dein Gegenüber. Auch diesen Körper umzieht ein Nebel. Ein weiches Feld. Und auch hier rotieren Chakren. Sie sind mit deinen verbunden. Schau, ob sie alle verbunden sind.

Schau auf den Beckenboden. Welche Farbe hat die Verbindung? Ist sie orange? Ist sie geschlossen? Ist sie brüchig oder durchgängig?

Schau auf das zweite Chakra unterhalb des Nabels. Ist es grün oder blau? Wie sieht die Verbindung aus? Ist sie da? Ist sie brüchig? Bewegt sie sich in die gleiche Richtung? Auf beiden Seiten?

Schau das dritte Chakra an, am Solarplexus, direkt unterhalb des Brustkorbs. Ist die Verbindung grün? Wie sieht die Verbindung aus? Pulsiert sie? Lebt sie? Ist sie statisch? Welches Gefühl hast du in der Brust, wenn du diese Verbindung siehst? Wie fühlt sie sich an? Wie fühlt sie sich im anderen an?

Geh nach oben. Das Herz. Hellrot. Wie fühlt sich das Herz an? Wie ist das Herz gegenüber? Fühlst du es rotieren? Wie groß ist der Teil, der rotiert? Spürst du den Generator, der das Herz ist? Die Pumpe des Lebens? Die Pumpe der Verbindung? Wie fühlt sich diese Achse zwischen euch an? Ist sie stabil? Ist sie dünn oder dick? Spür die Verbindung! Spür die Synchronisation, die sie ausmacht! Diese Verbindung lässt euch gemeinsam ticken. Spürst du den Brustraum, wie er sich dreht? In dir und im anderen? Ist es ein Brustraum oder sind es zwei? Oder ist es beides? Spür die Achse, die euch verbindet.

Bild von Aradhika Sharma

Gehe weiter nach oben in die Kehle. Türkisblau. Spürst du das leichte Wort? Das bereit ist, auf der Zunge zu liegen. Sehe es in dir, folge der Achse zum anderen. Sehe es im anderen. Es liegt bereits auf der Zunge. Was du siehst, ist die Wahrheit. Die Wahrheit deines Geistes. Hier liegt die wahre Zunge. Die Zunge, die aus deinem Herzen spricht. Die Zunge, die dein Wesen ausdrückt. Sie ist wie ein Blatt des Wachstums. Und wie ein Blatt liegt sie auf deiner Zunge. Frisch und klar liegt dieses Blatt auf deiner Zunge. Dunkelgrün und lebendig. Oder türkis und von tiefem Geist erfüllt. Dieses Blatt liegt dort als Geschenk an dein Gegenüber und als wahren Ausdruck von dir selbst. Also auch als Geschenk an dich selbst. Das Blatt, das du gibst, bist du. Genährt aus deinem Herzen darf das wahre Türkis fließen. Sieh es, spür es. Das Blatt ist der wahre Ausdruck.

Geh weiter in die Stirn. Wie ist die Stirn? Wie fühlt sie sich an? Ist sie eng oder weit? Wie fühlt sich die Öffnung in deiner Stirn an? Bist du ein enger Zyklop oder ein weites Feld? Spüre die Öffnung in deinem Schädel. Das Licht, das direkt auf deine Epiphyse fällt. Lass sie wachsen und gedeihen. Dehne die Öffnung aus, lass sie sich dehnen. Hier ist deine Klarheit! Und hier ist dein Verständnis des anderen. Denn hier ist dein Verständnis für dich selbst. Sieh die Öffnung im Schädel des anderen. Sieh sein Auge offen. Das Stirnauge synchronisiert die Gedanken. Es erlaubt euch, zu leben, was der andere lebt. Es erlaubt euch, in einer Welt zu leben. In einer Welt wahrzunehmen. Den Gedankenraum des anderen zu teilen. Das Tor in den gemeinsamen Raum. Wie sieht die Verbindung aus zwischen euren Stirnaugen? Ist sie klar? Leuchtet sie?

Wie sehen deine anderen Chakren aus? Leuchten auch sie? Welche Symbole siehst du auf ihnen gemalt? Welche Farbe hat das zweite Chakra jetzt? Ist es violett? Wie sieht die Verbindung zwischen euren Chakren aus?

Wie sieht sie aus für das Wurzelchakra, ganz unten? Welche Farbe hat es jetzt? Ist es türkis? Oder ist es weiß? Was tut das weiß mit deiner Wurzel? Ist es deine Wurzel? Ist es meine Wurzel? Ist es die Wurzel? Unsere Wurzel? Aller Wurzel? Bin ich ein Baum? Bin ich Gott? Bin ich der Himmel? Bin ich du? Bin ich ich? Bin ich all das?

Sieh das zweite Chakra an. Ist es violett? Was tut das mit dir? Ist es die Naht zwischen euch? Ist es eure gemeinsame Kraft? Ist es, was euer Leben verbindet? Euren Körper vernäht? Zu einem verschmilzt?

Bild von Sharon McCutcheon

Wie ist das dritte Chakra? Ist es türkis-blau? Drehen sich eure beiden Chakren gegengleich? Wenn ihr euch gegenübersteht, sind sie immer synchron. Hier kann jeder Konflikt ausgetragen werden, weil ihr die Energie seht, weil ihr seht, dass in der Bewegung des anderen eure eigene Bewegung liegt. Seht die Bewegung und spürt sie! Was ihr spürt, ist der Konflikt, der euch beide betrifft. Und weil die Drehung verkehrt ist, blockiert ihr euch gegenseitig.

Wie muss die Verbindung sein, damit ihr synchron seid? Spürst du das Prickeln in der Verbindung? Diese Verbindung ist nicht starr. Diese Chakren sind eins. Eure Kraft zu einer Kraft. Eure Familie zu einer Familie. Eure Sonne zu einer Sonne. Euer Schatten zu einem Schatten. Euer Licht zu einem Licht. Hier passiert die Lösung eurer Konflikte. Im Austausch des Schattens, in der Verschmelzung zu einem. In der Erkenntnis des Lichts im Schatten. Das Licht, das der Schatten eigentlich ist. Verstecktes Licht. Das euch euch selbst zurück gibt. Seht das Licht, zu dem der Schatten wird. Das seid ihr. Du und dein Gegenüber. Das ist der Konflikt, den ihr zwischen euch getragen habt. Das ist die Kraft, die ihr daraus gewinnt.

Geht weiter zum Herzen. Ist es noch immer hellrot? Sind eure Herzen eins? Wie zwei Kammern eines Organes? Ist der Herzschlag zu unterscheiden? Spürst du den leichten Unterschied im Gang? Wie einpumpen, auspumpen? Zwei Kammern eines Organes. So sind eure Herzen. Es ist ein Herz, ein Organ. Mit zwei Kammern. Die zusammen das Organ bilden. Zusammen pumpen sie eure Liebe. Eure Kraft. Spürst du den Herzschlag? Wie spürst du dein Herz? Wie spürst du das Herz des anderen? Tfft-tfff-tfff-tfff-tfff… Hör den versetzten Schlag, der der Schlag eines Herzens ist. Das ist euer Schlag, euer gemeinsames Herz. Ihr tragt es in euch und ihr tragt es zwischen euch.

Geh weiter in die Kehle. Wie sieht die Verbindung jetzt aus? Ist sie noch immer türkis? Wie nahe berühren sich eure Kehlen? Schaut ihr in die gleiche Richtung? Seid ihr auf einer Ebene? Könnt ihr eure Augen in die gleiche Richtung richten? Das tut die Kehle. Sie bestimmt eure Orientierung zueinander. Spürst du das Licht zwischen euch? Das Licht zwischen den Kehlen? Wie ein rotierender galaktischer Strom. Immer schneller und schneller rotiert der Nebel. Siehst du die Blitze in dem rotierenden Strom? Das ist eure Synchronisation. Hier wird eure Stimme zu einer. Mit einem Geist, mit einem Ziel, mit einer Zunge. Und doch jeweils zwei. Das ist Synchronisation. Erlebt eure Zungen. Erlebt sie einzeln und erlebt sie als eine. Als eine gemeinsame Brücke. Das ist die Natur erhabener Kommunikation.

Buddha
Bild von Chris Ensey

Wir gehen weiter zu der Voraussetzung wahrer Kommunikation. Oder weiser Kommunikation. Sieh das Strahlen in eurer Stirn. Sieh das Leuchten, das die gesamte Stirn erhellt. Das Leuchten, das aus dem Stirnauge dringt und die gesamte Stirn erhellt. Hier verbindet sich euer Geist. Hier synchronisiert sich euer Verstand. Wie Trichter nach außen dringt das Licht. Und die großen Flächen, die es bildet, berühren sich zwischen dir und deinem Gegenüber. Euer Licht verschmilzt zu einem Licht an der großen Fläche. Wie ein silberner Mond. Aber durchlässig für das Licht. Seht das Licht eures Bewusstseins. Ihr seid ein Verstand.

Jetzt geht weiter an den Scheitel. Spürt das violette Licht aufsteigen. Einzeln für dich und einzeln für dein Gegenüber. Ihr seid im Körper verbunden, in der violetten Verbindung nach oben getrennt. Das gibt euch den Raum, den Tanz eurer Seelen zu üben. Die separate Verbindung erlaubt euch, separat zu sein. In den höheren Ebenen den Raum eurer Identität zu behalten.  Diese violette Flamme heilt, was noch zu heilen ist. Damit die Verbindung dort, wo sie wieder stattfindet, komplett ist.

Das Ganze ist geeignet für eine geführt Mediation. An dieser Stelle ist nur mehr die Rückkehr von der gemeinsamen violetten Verbindung notwendig. Dort, wo sie sich verschmolzen haben, gehe zurück, folge dem violetten Strang zurück in deinen Körper.

Du hast die Verbindung erlebt, du hast die Separierung erlebt, du bist zurück im verschmolzenen Körper, ihr seid wieder zwei und doch für immer eins.

Dieses Ritual ist zum Kennenlernen gut, es ist aber auch eine Art spirituelle Hochzeit. Es ist also Menschen vorbehalten, die eine enge Verbindung eingehen möchten. Zumindest für den Moment.

(Übermittelt von: Nepomuk – mit Einflüssen von Echnaton)

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