Abtreibung- eine Perspektive der geistigen Welt

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber meine persönliche Einstellung zu Abtreibungen ist seit langer Zeit zwiegespalten. Einerseits respektiere ich die Kontrolle die eine Frau über ihren eigenen Körper ausüben möchte, es gibt auch einfach zu viele Möglichkeiten der Bevormundung. Andererseits steht der Schutz des werdenden Lebens für mich sehr im Vordergrund. Es scheint sich um eine schwierige Abwägung zwischen den Interessen eines erwachsenen, empfindungsfähigen Menschen, und einem, der es noch werden könnte, zu handeln.

Die vielleicht zentralste Erfahrungen, die wir als SiritFreaks mit der geistigen Welt machen konnten, ist vermutlich die übergeordnete Perspektive die da kommuniziert und auch mit uns geteilt wird. Also genau was wir hier benötigen: eine klärende Perspektive. Und weil wir grundsätzlich zu (fast) allem, was uns interessiert, Fragen stellen, wollten wir dieses Thema nicht ausnehmen.

Diesmal zwar nicht in einer regulären Sitzung, aber zumindest in einem Moment des bewussten Kontaks. Das bedeutet, ich, Johannes, habe diese Frage bewusst adressiert und möchte hier die Antwort wiedergeben. Die Entität, die in Kontakt getreten ist stellte sich in meiner Wahrnehmung als Azrael vor. Nach einer kurzen Recherche anscheinend ein Engel des Todes in der Islamischen und Jüdischen Tradition, mit einer weniger klaren Zuordnung im Christentum.

Die Antwort war im Kern ein Gefühl der Nächstenliebe und Anerkennung gegenüber den abtreibenden Müttern.

Genaugenommen nicht sehr verwunderlich aus einem Raum der bedungunslosen Liebe. Bedingungslos, wie an kein Verhalten gebunden. Einfach nur da.

Ich kann persönlich nicht umhin, noch immer ein ethisches Problem zu sehen. Sehr wohl haften geblieben ist aber die Sicht auf die Mütter, und das Gefühl, dass meine Einflussnahme als “ethische Authorität” nicht ist, was hier gebraucht wird. Was gebraucht wird, ist bewertungsfreie Nächstenliebe. Einerseits vermutlich, weil wir uns manchmal einfach selbst zu wichtig nehmen. Andererseits, weil unsere Perspektiven für die umfassende Anerkennung der Hintergründe und tatsächlichen Prozese oft zu eng sind. Anders gesagt: weil wir die Situation mit einer halb blinden Handlung aus selbstgerechter Enge heraus nur bedingt besser machen können. Die Antwort, so war mein Eindruck, beinhaltet die Lösung des Konflikts.

Mehr dazu könnt ihr in diesem Video sehen:

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